Königsrede [6]: Christus als Grund des Lebens

6 Wie ihr nun angenommen habt den Herrn Christus Jesus, so lebt auch in ihm, 7 verwurzelt und gegründet in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und voller Dankbarkeit. Kolosser 2,6-7.

Zu was fordert Paulus die Kolosser hier in seinem Brief an sie auf? – Seid stark verwurzelt, wie der Baum, der sich am Wasser befindet. Seid fest gegründet, wie das Haus, dass auf dem Felsen steht. So wie Sie es durch Paulus durch das Wort Gottes gehört haben. – Und über allem soll die Dankbarkeit stehen.

Wie entsteht ein solch stark verwurzelter, fest gegründeter Glaube?

In unserem Leben treffen wir viele Entscheidungen. So gibt es leichte Entscheidungen – esse ich heute lieber Schnitzel mit Pommes oder doch lieber Pizza? Beides super lecker, aber auch super ungesund… Dem gegenüber gibt es schwere Entscheidungen. Davon ist jedes Alter betroffen und je nach Situation können diese schweren Entscheidungen auch von großer Tragweite sein.

Es gibt aber sehr schöne Entscheidungen – wenn man z.B. die Frau oder den Mann fürs leben heiratet. Und es gibt im Gegensatz dazu auch sehr traurige Entscheidungen – wenn man z.B. Abschied nehmen muss.

Es gibt jedoch eine Entscheidung im Leben, die ist mit keiner der zuvor genannten zu beschreiben, da sie einzigartig, unvergleichlich ist. Weil der, für den man sich entscheidet, eben auch einzigartig, unvergleichlich ist.

Es ist die Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus. Und diese Lebensentscheidung wünsche ich jedem einzelnen. Denn aus dieser Entscheidung entsteht ein Glaube, der sich immer tiefer in die Erde hineingräbt und verwurzelt, in die der Glaube an Gott bildlich gesprochen hineingepflanzt wurde. Aus der Entscheidung für ein Leben mit Jesus entsteht ein Glaube, der immer mehr von dem absolut tragfähigen Fundament, auf das er aufgebaut wird, seine Abhängigkeit erfährt.

Zum Schluss: Die Herausforderung! Und über allem soll die Dankbarkeit stehen. Leichtes und Schönes nehmen wir gerne an, bei Schwerem und Traurigem können wir das am Anfang nicht so sehen. Aber auch schwere und traurige Momente können kostbare Augenblicke schenken – und man darf erfahren, dass Gott so manches in seiner Vollkommenheit fügt, wofür man nur noch dankbar sein kann. Diese dankbare, schlussendliche Haltung gegenüber unserem Herrn und Heiland Jesus Christus wünsche ich uns allen, bei all dem, was uns tagtäglich begegnet.

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